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2021-07-18 Weide meine Schafe (Joh21)

Johannes 21,1-23

1 Nach diesem offenbarte Jesus sich wieder den Jüngern am See von Tiberias. Er offenbarte sich aber so: 2 Simon Petrus und Thomas, genannt Zwilling[1], und Nathanael, der von Kana in Galiläa war, und die ⟨Söhne⟩ des Zebedäus und zwei andere von seinen Jüngern waren zusammen. Simon Petrus spricht zu ihnen: 3 Ich gehe hin fischen. Sie sprechen zu ihm: Auch wir gehen mit dir. Sie gingen hinaus und stiegen in das Boot; und in jener Nacht fingen sie nichts. 4 Als aber schon der frühe Morgen anbrach, stand Jesus am Ufer; doch wussten die Jünger nicht, dass es Jesus war. 5 Jesus spricht nun zu ihnen: Kinder, habt ihr wohl etwas zu essen[2]? Sie antworteten ihm: Nein. 6 Er aber sprach zu ihnen: Werft das Netz auf der rechten Seite des Bootes aus! Und ihr werdet finden. Da warfen sie es aus und konnten es vor der Menge der Fische nicht mehr ziehen. 7 Da sagt jener Jünger, den Jesus liebte, zu Petrus: Es ist der Herr! Simon Petrus nun, als er hörte, dass es der Herr sei, gürtete das Oberkleid um – denn er war nackt – und warf sich in den See. 8 Die anderen Jünger aber kamen in dem Boot – denn sie waren nicht weit vom Land, sondern etwa zweihundert Ellen – und zogen das Netz mit den Fischen nach.

9 Als sie nun ans Land ausstiegen, sehen sie ein Kohlenfeuer liegen und Fisch daraufliegen und Brot. 10 Jesus spricht zu ihnen: Bringt her von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt! 11 Da ging Simon Petrus hinauf und zog das Netz voll großer Fische, hundertdreiundfünfzig, auf das Land; und obwohl es so viele waren, zerriss das Netz nicht. 12 Jesus spricht zu ihnen: Kommt her, frühstückt! Keiner aber von den Jüngern wagte ihn zu fragen: Wer bist du? Denn sie wussten, dass es der Herr war. 13 Jesus kommt und nimmt das Brot und gibt es ihnen und ebenso den Fisch. 14 Dies ist schon das dritte Mal, dass Jesus sich den Jüngern offenbarte, nachdem er aus den Toten auferweckt war.

15 Als sie nun gefrühstückt hatten, spricht Jesus zu Simon Petrus: Simon⟨, Sohn⟩ des Johannes, liebst du mich mehr als diese? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Weide meine Lämmer! 16 Wieder spricht er zum zweiten Mal zu ihm: Simon⟨, Sohn⟩ des Johannes, liebst du mich? Er spricht zu ihm: Ja, Herr, du weißt, dass ich dich lieb habe. Spricht er zu ihm: Hüte meine Schafe! 17 Er spricht zum dritten Mal zu ihm: Simon⟨, Sohn⟩ des Johannes, hast du mich lieb? Petrus wurde traurig, dass er zum dritten Mal zu ihm sagte: Hast du mich lieb?, und sprach zu ihm: Herr, du weißt alles; du erkennst, dass ich dich lieb habe. Jesus spricht zu ihm: Weide meine Schafe! 18 Wahrlich, wahrlich, ich sage dir: Als du jünger warst, gürtetest du dich selbst und gingst, wohin du wolltest; wenn du aber alt geworden bist, wirst du deine Hände ausstrecken, und ein anderer wird dich gürten und hinbringen, wohin du nicht willst. 19 Dies aber sagte er, um anzudeuten, mit welchem Tod er Gott verherrlichen sollte. Und als er dies gesagt hatte, spricht er zu ihm: Folge mir nach!

20 Petrus wandte sich um und sieht den Jünger nachfolgen, den Jesus liebte, der sich auch bei dem Abendessen an seine Brust gelehnt und gesagt hatte: Herr, wer ist es, der dich überliefert? 21 Als nun Petrus diesen sah, spricht er zu Jesus: Herr, was ⟨soll⟩ aber dieser? 22 Jesus spricht zu ihm: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an? Folge du mir nach! 23 Es ging nun dieses Wort hinaus unter die Brüder: Jener Jünger stirbt nicht. Aber Jesus sprach nicht zu ihm, dass er nicht sterbe, sondern: Wenn ich will, dass er bleibt, bis ich komme, was geht es dich an?

https://www.bibleserver.com/ELB/Johannes21%2C1-23

Weitere Bibelstellen:
Johannes 21, 1 – 8
Lukas 5, 5
Lukas 5, 10
Matthäus 4, 19
Matthäus 26, 33
Johannes 21, 9 – 14
Lukas 24, 34
Johannes 18, 18
Lukas 5, 1 – 10
Johannes 21, 15 – 19
Johannes 21, 20 – 25
Markus 2, 17
Markus 6, 34
Matthäus 28, 19
1. Petrus 2, 25
Psalm 23
Hebräer 4, 12
Kolosser 3, 16
Jeremia 3, 15
Hesekiel 44, 23

2021-07-04 Wie wir als Jünger zusammen leben können (Röm12,9)

Röm12,9
Die Liebe sei ungeheuchelt! Verabscheut das Böse, haltet fest am Guten!

https://www.bibleserver.com/ELB/R%C3%B6mer12%2C9

Die Liebe sei ungeheuchelt.
Wenn du das Gute tust, weil du gut aussehen willst, ist es Heuchelei. Wenn du das Gute tust, weil du gut sein willst, dann ist es Liebe.
Grund für unsere Heuchelei ist Anerkennung von Menschen. DAS ist Gott ein Gräuel! Er will, dass du Anerkennung von IHM suchst.

Verabscheut das Böse.
3 Kompromisse im heutigen Christentum:
– Sünde wird umarmt, Sünde ist nicht mehr Sünde, z.B. Eheloser Sex, ausgelebte Homosexualität, Berauschung mit Alkohol etc.
– Sünde ist Sünde und schlecht, aber es ist so schwer und wir werden es nie schaffen und man entschuldigt die Sünde
– Gnade: Die Lizenz zur Sünde! Sünde wird nicht mehr angeschaut, auch wenn gesündigt wird, da die Gnade ja alles zudeckt
Meine Einstellung gegenüber Sünde sollte Hass sein. Ein ekelhaftes Bauchgefühl.
Jesus starb nicht für unsere Sünden. Er starb für DEINE Sünden! Natürlich für unser aller Sünden, aber so wird es konkret für dich.
Die Hölle ist keine Überreaktion von Gott. Die miesten Christen finden die Hölle als Bestrafung zu krass, zu extrem.

Parallele Fragen an dich:
1. Findest du, dass die Hölle eine Überreaktion Gottes ist?
Wenn nein, dann ist DEINE SÜNDE viel schlimmer, als du denkst.
2. Glaubst du, dass du durch ein bisschen Gnade errettet worde bist, oder durch viel Gnade?
Wenn durch viel Gnade, war DEINE SÜNDE anscheinend doch nicht so klein – Wenn wir erkennen, wie groß unsere Schuld ist, erkennen wir, wie groß seine Liebe zu uns ist.
3. Hast du aufgehört in deinem Leben Sünde zu verabscheuen?

Haltet fest am Guten.
Festhalten bedeutet – sich an etwas festhalten, teil von etwas werden, wie in einer Ehe.
Wie in verzweiflung an etwas festhalten und nie wieder loslassen.
Warum ist das so wichtig, am Guten festzuhalten? Es ist extrem schwer, das Gute festzuhalten, beizubehalten, aber auch zu finden.

2021-06-27 Identität eines Jüngers (Jes49)

Als Nachfolger von Jesus sind wir oft herausfordernden Situationen ausgesetzt. Um hier standhaft und fest zu stehen ist es wichtig, dass wir Gott als unseren Vater kennen und vor Allem auch seine Berufung, mit der er uns berufen hat. Vor tausenden von Jahren hat Gott schon zu Jesaja geredet, dass er Jünger ruft. Dieser Ruf hat sich nie verändert. Noch heute ruft Gott uns Menschen zu: Folgt mir nach, hört was ich sage, sucht mich, tut, was ich euch zeige!

Jesaja 49,1-6

1 Hört auf mich, ihr Inseln, und horcht auf, ihr Völkerschaften, ⟨die ihr⟩ von fern her ⟨seid⟩! Der HERR hat mich berufen vom Mutterleib an, hat von meiner Mutter Schoß an meinen Namen genannt. 2 Er hat meinen Mund wie ein scharfes Schwert gemacht, hält mich versteckt im Schatten seiner Hand. Und er hat mich zu einem geschärften Pfeil gemacht, hat mich verborgen in seinem Köcher. 3 Und er sprach zu mir: Mein Knecht bist du, Israel, an dem ich mich verherrlichen werde. – 4 Ich aber sagte: Umsonst habe ich mich abgemüht, vergeblich und für nichts meine Kraft verbraucht. Doch mein Recht ist bei dem HERRN und mein Lohn bei meinem Gott. – 5 Und nun spricht der HERR, der mich von Mutterleib an für sich zum Knecht gebildet hat, um Jakob zu ihm zurückzubringen und damit Israel zu ihm gesammelt werde – und ich bin geehrt in den Augen des HERRN, und mein Gott ist meine Stärke geworden –, 6 ja, er spricht: Es ist zu wenig, dass du mein Knecht bist, um die Stämme Jakobs aufzurichten und die Bewahrten Israels zurückzubringen. So mache ich dich ⟨auch⟩ zum Licht der Nationen, ⟨dass⟩ meine Rettung reicht bis an die Enden der Erde.

https://www.bibleserver.com/ELB/Jesaja49,1-6

Weitere Bibelstellen aus der Predigt:

Jesaja 49, 1 – 6
Römer 1, 5 – 6
Psalm 139, 13 – 16
Epheser 6, 17
Jesaja 30, 21
Psalm 91
Psalm 7, 11
2. Samuel 22, 14 – 15
Johannes 17, 22
1. Korinther 15, 58
Hebräer 1, 1 – 3
Lukas 9, 35
Römer 1, 20
Jesaja 43, 4
Psalm 28, 7
Psalm 37, 39
Psalm 43, 2
Psalm 46, 2
Jesaja 40, 29
Jesaja 49, 6
Johannes 12, 36
Apostelgeschichte 26, 18
2. Korinther 6, 14
Epheser 5, 8 – 9